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Jetzt sind die Kirchen gefragt

Dr. Gudrun Kordecki (IKG) und Katja Breyer (MÖWe) waren für die EED-Delegation bei Rio+20 / Update: Jugendstatement

"Angesichts des Versagens der Regierungen, konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung zu vereinbaren, sind wir als Kirchen mehr denn je gefragt, uns für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz einzusetzen", schlussfolgert Katja Breyer.
"Wir steuern auf noch mehr verlorene Jahrzehnte zu, deshalb ist jetzt der politische Druck der weltweiten Zivilgesellschaft notwendig und das Vorbild von Staaten, die mit Nachhaltigkeit vorangehen", sagt Dr. Gudrun Kordecki. "Nur so können die Blockaden gelöst werden."
Dr. Gudrun Kordecki (IKG) (www.kircheundgesellschaft.de) und Katja Breyer (Amt für MÖWe) (www.moewe-westfalen.de) beobachteten in Rio de Janeiro die UN-Verhandlungen und nahmen an Diskussionen auf dem People’s Summit teil.
Quelle:
Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW)
Altstädter Kirchplatz 5 (Landeskirchenamt)
33602 Bielefeld
landeskirchenamt@lka.ekvw.de
http://www.ekvw.de

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ist eine von 20 Landeskirchen, die unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vereinigt sind. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Verwaltungssitz ist Bielefeld.
Die Evangelische Kirche von Westfalen baut sich von den 522 Gemeinden her auf. Jede Kirchengemeinde wird von einem gewählten Presbyterium geleitet. Dessen Mitglieder heißen Presbyter/innen. Dem Presbyterium gehören auch die Pfarrer/innen der Gemeinde an. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts erfüllt eine Kirchengemeinde ihre Aufgaben im Rahmen des Kirchenrechts in eigener Verantwortung.
Die Gemeinden sind in 28 Kirchenkreise gegliedert. An der Spitze eines Kirchenkreises steht ein/e Superintendent/in. Höchstes Leitungsgremium des Kirchenkreises ist die Kreissynode, in der die Gemeinden repräsentiert sind. Auch die Kirchenkreise sind öffentlich-rechtliche Körperschaften.
In elf Gestaltungsräumen kooperieren immer zwei bis vier Kirchenkreise miteinander.
Die Landessynode, die als "Kirchenparlament" in der Regel einmal jährlich tagt, ist das höchste Leitungsgremium der Landeskirche. Sie beschließt über Kirchengesetze, Finanzen und die maßgeblichen Weichenstellungen auf dem Weg, den die Kirche geht. In der Landessynode sind die Kirchenkreise und damit indirekt auch die Gemeinden vertreten. Diese presbyterial-synodale Ordnung ist ein Grundprinzip der evangelischen Kirche.
Im Auftrag der Landessynode wird die Landeskirche von der Kirchenleitung, die monatlich zusammenkommt, geleitet. Die Kirchenleitung besteht aus 18 Mitgliedern, darunter sieben hauptamtlichen. Den Vorsitz führt der/die Präses, den/die die Landessynode auf acht Jahre wählt. Er/Sie ist der/die leitende Theolog/in der EKvW und hat auch in der Landessynode den Vorsitz. Stellvertreter/innen des Präses sind ein/e theologische/r und ein/e juristische/r Vizepräsident/in, die beide zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern gehören.
Die EKvW hat ca. 2,45 Millionen Mitglieder (Stand Dezember 2011).
Etwa 22.000 (mit Diakonie ca. 60.000) Menschen sind haupt- und nebenberuflich in der EKvW beschäftigt.
Die Evangelische Kirche von Westfalen ist eine der unierten Kirchen innerhalb der EKD. Die Kirche ist eine Gliedkirche der Union Evangelischer Kirchen (UEK | www.uek-online.de) und Mitglied der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (www.leuenberg.net).
Die Landeskirche unterhält eine Evangelische Akademie mit Sitz im Haus Villigst in Schwerte sowie eine Hochschule für Kirchenmusik in Herford.

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