Nachrichten

Akademische Bildung als Dank für Hilfe

Theologische Stipendienarbeit besteht seit 60 Jahren – Feier in Tübingen

60 Jahre sind ein Grund zu feiern. Mehrere tausend Stipendiaten und Stipendiatinnen haben die evangelischen Kirchen bisher in Deutschland gefördert. Die theologische Stipendienarbeit ist vor 60 Jahren aus der Taufe gehoben worden. Daran wird mit Festveranstaltungen in Tübingen am 9. und 10. Juni erinnert. Die Verantwortung für die Programme liegt beim Bereich "Brot für die Welt" des Diakonischen Werks der EKD und beim Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB). Gegenwärtig sind rund 100 kirchliche Stipendiaten in Deutschland. Insgesamt haben die Programme ein Volumen von einer Million Euro im Jahr.
Für die umfangreiche Hilfe aus Schwesterkirchen nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die evangelischen Kirchen in Deutschland sowie das Deutsche Nationalkomitee des LWB zum Dank etwas zurück geben. Anbieten konnten sie akademische Bildung. Ein zukunftsweisender Schritt. Gut ausgebildete Fachleute können wichtige Impulse geben für die Entwicklung ihrer Heimatländer.
So wurden 1952 zwei Stipendienprogramme ins Leben gerufen: eines für Studierende aus Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen, das andere für Studierende aus Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes. Weitere Programme sind im Laufe der Jahrzehnte dazugekommen: das von der Evangelischen Kirche in Deutschland angestoßene Programm für orthodoxe Kirchen, ein Kurzprogramm für ergänzende Aufenthalte sowie ein aus dem Kulturbereich des Auswärtigen Amtes finanziertes Programm. Dieses ist für kirchliche Mitarbeitende gedacht, die nicht Theologie studieren, sondern zum Beispiel Soziale Arbeit oder Christliche Publizistik.
Quelle:
Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW)
Altstädter Kirchplatz 5 (Landeskirchenamt)
33602 Bielefeld
landeskirchenamt@lka.ekvw.de
http://www.ekvw.de

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ist eine von 22 Landeskirchen, die unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vereinigt sind. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Verwaltungssitz ist Bielefeld.
Die Evangelische Kirche von Westfalen baut sich von den 556 Gemeinden her auf. Jede Kirchengemeinde wird von einem gewählten Presbyterium geleitet. Dessen Mitglieder heißen Presbyter/innen. Dem Presbyterium gehören auch die Pfarrer/innen der Gemeinde an. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts erfüllt eine Kirchengemeinde ihre Aufgaben im Rahmen des Kirchenrechts in eigener Verantwortung.
Die Gemeinden sind in 31 Kirchenkreise gegliedert. An der Spitze eines Kirchenkreises steht ein/e Superintendent/in. Höchstes Leitungsgremium des Kirchenkreises ist die Kreissynode, in der die Gemeinden repräsentiert sind. Auch die Kirchenkreise sind öffentlich-rechtliche Körperschaften.
In elf Gestaltungsräumen kooperieren immer zwei bis vier Kirchenkreise miteinander.
Die Landessynode, die als "Kirchenparlament"in der Regel einmal jährlich tagt, ist das höchste Leitungsgremium der Landeskirche. Sie beschließt über Kirchengesetze, Finanzen und die maßgeblichen Weichenstellungen auf dem Weg, den die Kirche geht. In der Landessynode sind die Kirchenkreise und damit indirekt auch die Gemeinden vertreten. Diese presbyterial-synodale Ordnung ist ein Grundprinzip der evangelischen Kirche.
Im Auftrag der Landessynode wird die Landeskirche von der Kirchenleitung, die monatlich zusammenkommt, geleitet. Die Kirchenleitung besteht aus 18 Mitgliedern, darunter sieben hauptamtlichen. Den Vorsitz führt der/die Präses, den/die die Landessynode auf acht Jahre wählt. Er/Sie ist der/die leitende Theolog/in der EKvW und hat auch in der Landessynode den Vorsitz. Stellvertreter/innen des Präses sind ein/e theologische/r und ein/e juristische/r Vizepräsident/in, die beide zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern gehören.
Die EKvW hat ca. 2,6 Millionen Mitglieder (Stand 2006). Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von ca. 30 Prozent.
Etwa 22.000 (mit Diakonie ca. 60.000) Menschen sind haupt- und nebenberuflich in der EKvW beschäftigt.
Die Evangelische Kirche von Westfalen ist eine der unierten Kirchen innerhalb der EKD. Die Kirche ist eine Gliedkirche der Union Evangelischer Kirchen (UEK) und Mitglied der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.
Die Landeskirche unterhält eine Evangelische Akademie mit Sitz in Haus Villigst in Schwerte.

Eigener Zugang





Passwort vergessen?

Eigenen Zugang anlegen?

Warum einen eigenen Zugang anlegen?

Welche Vorteile bringt Ihnen ein eigener Zugang?

  1. Ein eigener Zugang ermöglicht Ihnen, Themen zu abonnieren.
  2. Über den eigenen Zugang können Sie Ihre Suchanfragen speichern.
  3. Wenn Sie darüber hinaus bei einer evangelischen Bildungseinrichtung für Öffentlichkeitsarbeit (und/oder Dokumentation) zuständig sind, können Sie über den eigenen Zugang Angebote Ihrer Einrichtung in den Bildungsserver einstellen.

Den EBS verlinken

Verlinken Sie den evangelischen Bildungsserver von Ihrer Website! Laden Sie sich das Logo herunter und bauen Sie es auf Ihrer Website ein.

das EBS Logo für die eigene homepage

Aktuelle Meldungen

NachrichtenEvangelische Kirche im Rheinland (EKiR)

"Wir erleben einen tiefgreifenden Wandel"

EKD-Synode mit Schwerpunktthema Digitalisierung

Düsseldorf, 11.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Erster Gleichstellungsatlas für evangelische Kirche vorgelegt

Dresden (epd), 11.11.2014

» mehr

NachrichtenLippische Landeskirche

Unrechtsstrukturen erkennen

Religionslehrer-Tagung beschäftigte sich mit der Shoa

Kreis Lippe, 05.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

Haus inspiratio: Ein Ort zum Durchatmen

Körperliche und seelische Regeneration für Hauptamtliche in der evangelischen Kirche

Bielfeld | Hannover, 10.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

Diakonisches Werk Lippe tritt westfälischer Diakonie bei

Beratungsarbeit in der Region Lippe wird vom Referat Diakonie fortgeführt

Detmold, 07.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche im Rheinland (EKiR)

"Krach machen - genauso wie Jesus"

Johannnes-Rau-Kolloquium

Stefanie Bona
Düsseldorf, 05.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Landeskirche in Baden (EKiBa)

Diakonie zeichnet sozialpolitische Berichterstattung aus

Verleihung des Diakonie Journalistenpreises am 6. November in Karlsruhe

Karlsruhe, 03.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

Haus inspiratio im Kloster Barsinghausen wird am 14. November 2014 eröffnet

Hannover, 03.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Landeskirche in Baden (EKiBa)

Jugenddiakoniepreis für soziales Engagement - "MachMit Award 2014" wird in Karlsruhe verliehen

Doris Banzhaf
Karlsruhe, 29.10.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

Dietrich Schneider ist neuer BVG-Vorsitzender

Auf der Agenda: Personalplanung und Weiterentwicklung des gemeindepädagogischen Arbeitsfeldes

Bielefeld, 29.10.2014

» mehr

NachrichtenHaus kirchlicher Dienste | Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

Kerstin Richter wechselt zur Bremischen Evangelischen Kirche

Hannover, 28.10.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

Neue Referentin für Seelsorge und Beratung

Daniela Fricke ab 1. März im Landeskirchenamt

Bielefeld, 28.10.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

Für Theologinnen ist alles möglich

Evangelische Frauenhilfe in Westfalen gedachte der 80 Jahre Theologinnen-Geschichte

Soest, 31.10.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche im Rheinland (EKiR)

Würde, Freiheit und Toleranz

Buch "Ethik der Kinder- und Jugendhilfe"

Ebba Hagenberg-Miliu
Düsseldorf, 04.11.2014

» mehr

NachrichtenEvangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

"Tod und Leben"

Hochschule für Kirchenmusik in Herford veranstaltet Themenwoche

Herford | Bielefeld, 04.11.2014

» mehr