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Kulturbeauftragte Bahr rät: Religionskonflikte politisch austragen

Die evangelische Kulturbeauftragte Petra Bahr wirbt dafür, Weltanschauungskonflikte politisch auszutragen, statt sie von Gerichten klären zu lassen. Die Rolle der Gerichte zur Schlichtung von Religionskonflikten sei zwar "ehrenvoll", zeige aber auch "das gesellschaftliche Unvermögen, mit diesem religionspolitischen Zündstoff produktiv umzugehen", sagte Bahr beim Jahresempfang der Kirchen für die höchsten Bundesgerichte am Mittwochabend in Karlsruhe.
Die Theologin wandte sich gegen Bestrebungen, Religion aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Die "antiklerikale Bewegung" in Deutschland sei nicht liberal. Die Religionsfreiheit werde als Freiheit missverstanden, die "erst da entsteht, wo einen keine Religion mehr behelligt, weder in der Schule, noch an anderen öffentlichen Orten, auch nicht durch kirchliche Feiertage oder den Rhythmus des Sonntags".
Im Gewande einer kämpferisch-aufklärerischen Weltanschauung verberge sich eine Intoleranz, die sich vom Staat und seinen Gerichten die Befreiung von den Zumutungen der Religion erhoffe. Es werde für Religionsfreiheit gestritten, aber damit werde gerade die Neutralität des Staates gegenüber den religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen der Bürger unterlaufen, sagte die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Quelle:
Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
Herrenhäuser Str. 12 (Kirchenamt der EKD)
30419 Hannover
info@ekd.de pressestelle@ekd.de
http://www.ekd.de

Die Evangelische Kirche in Deutschland ist der Zusammenschluss der 20 weithin selbstständigen lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen in der Bundesrepublik Deutschland mit über 15.000 rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden. Ende 2012 waren 23,356 Millionen Menschen oder 29 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands Mitglied der evangelischen Kirche (Stand 31.12.2012).

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